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Fünf Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken

  • Fünf Tipps fürs sichere Surfen in sozialen Netzwerken -  © medienbewusst.de

medienbewusst.de rät zur Vorsicht im Umgang mit Netzwerk-Freundschaften.

Communities stehen nach wie vor hoch im Kurs bei Heranwachsenden, dies zeigt auch eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Demnach sind unter den 10- bis 18-Jährigen insgesamt 77 Prozent in Communitys angemeldet, 74 Prozent nutzen sie aktiv. Kinder und Jugendliche wissen jedoch meist nicht, was mit einer Bestätigung einer Freundschaftanfrage für Daten an Fremde weitergegeben werden.


Das nette Profilbild eines fremden Accounts ist oft kalkulierte Methode, da Freundschaftsanfragen dann gerne angenommen werden. Heute profilieren sich Kinder und Jugendliche über die Anzahl ihrer Freundschaften und einem aussagekräftigen Profil im Netz. Damit bieten sie allerdings eine gefährliche Motivation und perfekte Angriffsfläche für Datensammler. Befreundete User können Wohnort und Telefonnummer sehr schnell erfassen - wenn sie denn angegeben werden. Neben Kontaktdaten sind auch Alter, Markenpräferenzen, je nach Einstellungen private Fotos, Bilder der Wohnung inklusive Sicherheitseinrichtungen im Fokus der Netzwerk-Kriminellen.

Kommunikationswissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau erläutern die Problematik auf dem deutschlandweiten Informationsportal medienbewusst.de: Kinder nutzen die Netzwerke zwar oft kostenlos, bezahlen bei diesem Verhalten jedoch mit ihren Daten, da verschiedene Firmen die Angaben der Nutzer kaufen. „Es ist immer wichtig, die persönlichen Einstellungen im sozialen Netzwerk zu kontrollieren, nicht zu viele Informationen preiszugeben und vor allem die Einladungen, Messages und Anfragen zu prüfen. Im Zweifelsfall sollte man nicht auf Kontaktaufnahmen von Fremden eingehen", so Claudia Neufert, Projektleiterin von medienbewusst.de. „Außerdem sollten die Eltern den Überblick über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder im Blick behalten." Die Sensibilisierungskampagne hat folgende Ratschläge für Eltern zusammengestellt:

 

Unsere Tipps zum sicheren Umgang in Sozialen Netzwerken

  1. Machen Sie sich mit Sozialen Netzwerken vertraut um einen Einblick über die Funktionen zu erhalten und entdecken Sie sie gemeinsam mit Ihren Kindern.

  2. Reden Sie mit Ihren Schützlingen über die Erfahrungen im Netz, zum Beispiel über Kontaktaufnahme durch Fremde oder wenn Ihr Kind auf eine „schlechte" Seite stößt.

  3. Legen Sie Surfzeiten fest und binden Sie sie in einem ausgewogenen Maß in den Alltag ein.

  4. Besprechen Sie mit Ihren Kindern, welche Daten sie auf dem Profil veröffentlichen. Adressangaben und Telefonnummern sollten lieber ausgespart bleiben. Überlegen Sie gut, was für Fotos online gestellt werden. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Datenschutzregelungen und prüfen Sie, ob in dem Netzwerk Daten an Dritte weitergegeben werden.

  5. Gehen Sie auf Nummer Sicher: Spezielle Social Networks für Kinder, wie schuelerVZ oder schueler.cc, sind in der Regel strengeren selbstfestgelegten Richtlinien unterworfen.

  6. Bringen Sie „Surf-Regeln" gut sichtbar am PC-Monitor an!


( www.medienbewusst.de )

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